Paradise Found
  Paradise Found
Sandy Patton and the
Berne Conservatory Orchestra
 
Album information,
track listing and audio samples
Showcase
Willy Bischof's review of «Paradise Found»
(Excerpt of the «Radiomagazin», reprinted with permission of Radio DRS)
 
Sandy Patton, die zierliche, in Bern ansässige Sängerin mit der grossen Stimme: Sie wagte im November 2000 ein Experiment – und es gelang.
 
Ein Jazztrio und das Orchester des Konservatoriums Bern legten den Klangteppich für ein jazzig-sinfonisches Konzert. Mit ihrem Stimmumfang, der Diffenziertheit des Stimmeinsatzes und ihren «Scat Vocals» erinnert sie stark an Sarah Vaughan. Aber im Unterschied zur «Divine Miss Vaughan» wirkt ihr Gesangsstil auch dann nie manieriert, wenn es in Richtung Opernhaftigkeit geht.
 
Alle Facetten ihrer Kunst kamen bei dieser Live-Veranstaltung voll zum Zug. Hervorragend die Arrangements von Martin Schrack (hauptberuflich Professor an der Musikhochschule Nürnberg), der sich auch als ein grandioser Jazzpianist entpuppte. Die übrigen Beteiligten bewiesen, dass Bern wohl auch die Jazzhauptstadt der Schweiz ist: Thomas Dürst am Bass, David Elias am Schlagzeug und George Robert am Altsaxofon. Ein erstaunlich intonations- und taktsicheres Orchester des Konservatoriums Bern.
 
Aus ein paar Gershwin-, Ellington- und anderen Standards wurden so klingende Kleinodien von beachtlichem Format, und Sandy Patton bewies hier einmal mehr, dass sie Weltklasse hat.